© 2012 W. Rotschek

2012-09-27

Nur mehr schreien

möchte man bei der Nachrichtenmeldung über die geplante Freigabe des "Vorbeugenden" Abschusses von Weißen Haien vor Australien.

Gerade am Donnerstag Vormittag hatten Regierungsdelegierte aus mehr als 50 Ländern zum Abschluss einer Uno-Konferenz in Bonn eine neue Übereinkunft zum Schutz von Haien verabschiedet.

Und auf der anderen Seite stellt der Regierungschef von Westaustralien ein mit 5,5 Millionen Euro dotiertes Programm zur Erforschung, Registrierung und Jagd von Haien vor. Das Programm sieht vor, dass Haie auch vorbeugend getötet werden können, wenn sie den Menschen zu nahe kommen.

Grund für dieses Programm ist eine "Häufung" von Zwischenfällen mit Haien.

A: Mehrere Tausend Menschen haben sich letztes Jahr zu Tode gesoffen. Was machen wir dagegen?
B: Hmm, keine Ahnung.
A: Tausende Menschen sind an Zigarettenrauch gestorben. Was sollen wir tun?
B: Ähm, vielleicht Warnhinweise?
A: Tausende Menschen sind an zu viel Fett und Zucker in unseren Lebensmitteln gestorben. Was machen wir?
B: Nichts, die finanzieren unseren Wahlkampf.
A: Fünf Menschen wurden durch Haie getötet. Was sollen wir tun?
B: Vernichten! Alle Ausrotten!

(Quelle derStandard.at/fizcaraldo)

Quellen:

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